Wie du mit Lampenfieber die Bühne eroberst

Zoom! Alle Augen richten sich auf dich. Du stehst im Mittelpunkt. Schon beim Gedanken daran rast dein Herz? Mit Lampenfieber bist du nicht allein. Angst vor Präsentationen, öffentlichen Auftritten, wichtigen Gesprächen oder Prüfungsangst zählen zu den Ängsten, unter denen wir am meisten leiden.

Dabei kann ein gesundes Maß an Aufregung begeisternd wirken – auf dich und die Anderen. Doch wenn die Aufregung in Angst umschlägt, dann hilft kein tiefes Durchatmen und gut zureden mehr. Dein Lampenfieber steht dir im Weg – deine Leistungsfähigkeit leidet. Doch was kannst du tun, damit du das Lampenfieber beherrschst und nicht das Lampenfieber dich?

Ich trau mich nicht. Ich mach es trotzdem. …weil in der Komfortzone kein Selbstvertrauen wächst

Fehlt das Selbstvertrauen, geht man in der Regel jeder Herausforderung aus dem Weg. In der eigenen Komfortzone ist es doch so angenehm und sicher. Da weiss man, woran man ist… Doch bringt uns das weiter? Macht uns das glücklich? Und vor allem: Stärkt das unser Selbstvertrauen? Nein!
Erst eine Aufgabe, die Herausforderungen in sich hat, die uns auf ein unbekanntes Terrain führt oder die wir ängstlich betrachten, stärkt uns innerlich. Doch wenn wir den Schritt aus unserer Komfortzone wagen, dann kann unser Selbstvertrauen wachsen.

Warum Körpersprache automatisch ist

Weisst du, was du Präsentationen alles mit deinen Händen machst oder wie sich dein Gesicht in Gesprächen manchmal verzieht? Wahrscheinlich nicht. Denn Körpersprache läuft zu einem großen Teil automatisch ab – ist uns nicht bewusst. Und Körpersprache ist verdammt schnell – schneller als wir sie bemerken. Sie plaudert ungefiltert aus, was uns gerade bewegt. Stimmen wir unserem Gegenüber zu oder finden wir sein Argument unmöglich? Freuen wir uns über das Gesagte oder macht es uns Angst? Noch bevor wir bewusst darüber nachdenken, spricht unser Körper die Antwort aus – mal mehr, mal weniger laut und deutlich. Doch was sagt unser Körper alles und vor allem warum? …und wie soll ich dann Körpersprache trainieren, wenn sie einfach so passiert?

Wohin mit den Händen?

Wohin nur mit den Händen? Es gibt so viele Möglichkeiten. Hände falten, verschränken oder baumeln lassen. Hände hinter den Rücken oder in die Hosentaschen. Aber: Was wirkt gestellt oder unfreundlich? Wie wirkt man sympathisch und selbstbewusst? Für eine optimale Haltung der Arme gibt es keine allgemeine Antwort. Zudem machen unsere Hände meistens sowieso was sie wollen. Aber wenn du dir dass bewusst machst, kannst du mit etwas Kosmetik deine Hände zu einem Helfer einer positiven und souveränen Ausstrahlung machen.

Die tägliche „Ich-bin-stolz-Portion“

Was wirst du heute tun, worauf du am Abend stolz bist?
Oft treffe ich Menschen, die ihre alltäglichen DO`s klein reden. „Ist doch nichts besonders.“ „Ich mache nur meinen Job.“ Warum können wir uns nur selten auf die Schulter klopfen? Dabei nährt sich unser Selbstbewusstsein von unseren alltäglichen Highlights. Wir müssen dabei nicht vor der ganzen Welt prahlen und uns brüsten. Allein durch unsere Körpersprache stahlen wir Stolz aus und wirken viel souveräner.
Also: Gib deinem Selbstbewusstsein täglich etwas Futter mit dem „Ich-bin-stolz-Gefühl“.

Warum Feedback wie ein gutes Essen ist

Wir lechzen nach Rückmeldung – positiv wie auch negativ; beruflich und privat. Doch wir wollen es geschmackvoll serviert bekommen und so, dass wir es gut verdauen können. Feedback sollte nicht nur Nahrung sein, sondern wie ein gutes Essen. Aber wie lässt es sich am besten zubereiten? Dafür habe ich ein Rezept für Sie – das BeAuTi *plus-Feedbackmenü.

Die Schatzkarte fürs Selbstbewusstsein

Es gibt diese Tage, an denen einfach nichts gelingen will. Dann geraten wir schnell in eine negative Gedankenspirale. Das, was andere an uns schätzen oder was wir gut können, fällt uns nicht ein. Der Scheinwerfer ist auf den miesen Tag gerichtet. Das Selbstbewusstsein ist im Keller. Für eine Schatzsuche da unten fehlt das Licht und Energie.
Warum also für solche Tage nicht eine Schatzkarte parat haben?
…und wenn dann wieder einer dieser Tage kommt, brauchen Sie erst gar nicht im Gedanken-Keller kramen. Werfen Sie einen Blick auf Ihre Schatzkarte und stärken Sie so Ihre Stärken. Tanken Sie eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein.

Sich in die Augen schauen

Ein fester und offener Blickkontakt, ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, um Kontakte aufzubauen, zu pflegen oder in Gesprächen seinen Standpunkt klar darzustellen. Blickkontakt halten zu können, zeugt von Selbstbewusstsein und Kompetenz. Es fällt vielen schwer diesen stetig zu halten, ohne das die Augen wegwandern.
Im Trainingslager erfahren Sie, wie Sie einen festen Blickkontakt trainieren können.

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte

Der Blickkontakt ist eines der wirksamsten nonverbalen Signale. Was ein Blick jeweils bedeutet, ist ganz unterschiedlich und hängt von der Intensität und Dauer ab. Wer, wen, wie lange und wie oft anschaut, hinterlässt eine ganz unterschiedliche Wirkung. Schauen wir also mal etwas genauer hin.

Das ist mein Tanzbereich… oder: Wieviel Raum braucht der Mensch?

Jemandem auf die Pelle rücken. Sich jemanden vom Leib halten. Viele Redensarten beziehen sich auf den persönlichen Raum um uns herum. Und wie sagte Johnny zu Baby in Dirty Dancing? „Das hier ist mein Tanzbereich und das hier ist dein Tanzbereich!“ Auch wenn es im Zwischenmenschlichen nicht immer ums Tanzen geht, es ist uns meist nicht recht, wenn uns jemand zu nahe kommt. Denn wir haben (unsichtbare) Grenzen. Auch wenn wir sie nicht sprachlich äußern – unser Körper plaudert deutlich. Wir brauchen eigentlich nur die Körpersprache des Gegenübers wahrnehmen. Aber was ist der persönliche Raum überhaupt? Welche ungeschriebenen Gesetze gelten im Spiel zwischen Nähe und Distanz? Schauen wir zunächst einmal darauf, warum wir so extrem reagieren, wenn uns jemand zu sehr auf den Leib rückt?