Stell dir vor, du diskutierst ein Thema und bringst viele Ideen und gute Argumente ein. Und dann hörst du: „Ja, aber…“. Einmal, zweimal, dreimal… Zack. Die Stimmung sinkt auf den Nullpunkt, denn das kleine Wörtchen „aber“ macht alle Vorschläge sofort zunichte. Deine (vielleicht) guten Ideen ersticken schon im Keim. Ein „aber“ heißt „nein“ und führt zu Stillstand und Frustration. Was folgt? Kommunikation dreht sich im Kreis oder endet in der Sackgasse.

 

Die Macht der Worte: UND statt Aber

 

Nichts geht mit „Ja, ABER…“ oder: Wie du mit dem Wort „UND“ im Spiel bleibst.

Das Leben spielt uns viele Bälle zu – wir müssen sie nur aufnehmen. Mit „aber“ schießen wir den Ball ins Aus. Doch mit dem Wörtchen „und“ bleiben wir im Spiel.

Vergleiche mal:

„Das ist ein guter Vorschlag, ABER dafür haben wir keine Zeit.“
„Das ist ein guter Vorschlag UND lass uns überlegen, ob wir dafür ein Zeitfenster schaffen können.“

 

„Klingt gut, ABER das ist nicht finanzierbar.“
„Klingt gut UND jetzt ich bin gespannt, wie das finanzierbar ist.“

 

„Ja gut, ABER bisher haben wir das immer anders gemacht.“
„Ja gut UND was müssen wir beachten, wenn wir es ausprobieren?“

 

Merkst du den Unterschied? Das „UND“ gibt Ideen Raum, sich zu entwickeln. So bleibt Kommunikation im Fluss und führt zu Ergebnissen. „Und“ bringt uns in Austausch und ins Tun.

 

Fazit:

Sei neugierig, mutig und offen für Vorschläge oder Argumente. Wenn du „Nein“ zu den Ideen anderer sagen willst, dann tun Sie es ganz klar! Sonst lass das „aber“ weg und ersetzen es durch „und“.

Und wenn du mit Ja-Aber-Sagern zusammensitzt? Dann bleibe gelassen und spiele den Ja-Aber-Sagern den Ball zum Beispiel wieder so zurück: „Guter Einwand UND was ist dein Vorschlag/deine Idee?“

 


 

 

 

Bianca Grünert

Bianca Grünert

Die Stärkenreporterin

Ich arbeite mit Menschen, die sich im Job nicht gut verkaufen können und ihr Licht oft unter den Scheffel stellen. Die aber beruflich weiterkommen wollen und können.
Ich zeige ihnen, wie sie ohne Angeberei auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen. Wie sie selbstbewusst ihr Können zeigen und sich charmant im besten Licht präsentieren. Und wie sie einen Plan entwickeln, der ihnen im Job Türen und Herzen öffnet – der sie beruflich weiterbringt.
Als „Die Stärkenreporterin“ ist meine Mission erfüllt, wenn meine Kunden selbstbewusst auftreten, sich gut verkaufen und beruflich weiterkommen.
Mein Motto: Von innen leuchten. Nach außen strahlen.
Bianca Grünert