Glaubst du, dass allein deine Leistungen zählen, um im Job weiterzukommen? Schön wärs! Zum Glück ist eine große Klappe auch nicht das Allheilmittel für eine steile Karriere. Obwohl – ein bisschen schon. Denn über deine guten Leistungen solltest du auch sprechen. Sonst bemerkt sie keiner. Es ist eine Mischung, die du für dich mischen solltest, damit du nicht dein Leben lang ungesehen bleibst und andere die Lorbeeren deiner guten Arbeit ernten. Erfahre, warum du aktiv Selbstmarketing betreiben solltest und welche Rädchen dir beim Weiterkommen helfen.

 

 

Mal angenommen…

Du machst einen verdammt guten Job, bist flexibel und arbeitest schnell. Deine Kollegen holen sich gern deine Unterstützung. Sie wissen, was sie an dir haben. Bei Sitzungen bist du immer gut vorbereitet – bist dort aber eher unauffällig. Deine Ideen sind super, aber du stellst dich und deine Ideen nicht in den Vordergrund. Aus deiner Sicht ist das nächste Projekt, die nächste größere Aufgabe oder sogar der nächste Schritt fällig.

Wenn du dein Chef wärst, würdest du dich als nächstes einmal befördern – finanziell oder auf der Karriereleiter. Dachtest du. Doch: Keine Anerkennung. Du bleibst unsichtbar. Du kommst nicht zum Zug. Du gehst Jahr für Jahr leer aus. Die Anderen ernten die Lorbeeren.

 

Und jetzt?

Das ist ärgerlich. Warum kann sich deine Kollegin ihre Aufgaben aussuchen? Warum ist ein anderer befördert worden, obwohl er noch nicht lange in deiner Firma arbeitet? Oder warum wird dein Kollege lobend vom Chef erwähnt, obwohl seine Aufgaben eher Praktikantenniveau haben. Und was ist mit dir?

Vielleicht fragst du dich: Soll ich mehr arbeiten? Oder bin ich nicht gut genug? Auf keinen Fall! Und mit diesen Gedanken bist du nicht allein.

Doch wo ist der Fehler? Vielleicht liegt es an deinem fehlenden Selbstmarketing oder an deiner Sicht, wie weiterkommen im Job „geht“.

 

Selbstmarketing ist nur was für Angeber

 

 

Aber: Ich arbeite doch super! Es kommt nur auf das Fachliche an.

Ok. Das ist auch eine unbedingte Voraussetzung. Sonst wärst du ein Schaumschläger. Gute Arbeit ist Basis. Leider ist das Fachliche nicht das allein Wirksame. Das, was du leistest, darfst du ruhig auch zeigen. Das musst du sogar. Die Anderen sind in ihrer „Blase“ und nehmen häufig nur das wahr, was sie gerade beschäftigt und interessiert. Wenn du dich und deine Leistungen versteckst,… Es ist nur einmal im Jahr Ostern 😉

 

 

Aber: Ich bin doch keine Rampensau!

…und sicher willst du nicht als Angeber gelten. Musst du nicht. Überlege dir Wege, wie du deine Schüchternheit in bestimmten Situationen überwinden kannst. Wenn du beim Präsentieren immer Anderen den Vortritt lässt, werden diese eben die Lorbeeren ernten. Ob du die Sträucher gepflanzt und gepflegt hast, wird so leider nicht sichtbar. Du gehst unter. Hier kannst du dir bei den Rampensäuen gern etwas abgucken. Du bist sogar besser, denn bei dir steckt noch „echte gute Arbeit“ dahinter.

Es geht darum, das was du tust, zu erzählen – bekannt zu machen, damit es andere wahrnehmen. (Denke hier ruhig einmal an die Werbung. Sicher kennst du gute Produkte. Woher kennst du sie?)

Dafür musst du nicht extrovertiert sein. Als leiser Mensch kannst und solltest du dir trotzdem Situationen suchen, um dein Licht auf den Scheffel zu stellen. Und solche Situationen kannst du vorher üben, um sicherer zu werden. Du wirst sehen, es geht von Mal zu Mal leichter.

 

 

Aber: Äußerliches ist doch egal. Es zählen die inneren Werte.

Da gebe ich dir recht. Die inneren Werte zählen, aber nicht nur! Wenn wir jemanden sehen, machen wir uns ein erstes Bild aufgrund von Äußerlichkeiten – Outfit, Körperhaltung, Gang, Gesichtsausdruck, Lächeln… Wirkt derjenige unsicher? Oder strahlt es Selbstbewusstsein aus?

Mit wem kommen wir schneller ins Gespräch und wer macht den besseren ersten Eindruck? Der, der ein passendes Bild von sich vermittelt, der selbstbewusst auftritt und den Mund aufmacht – oder derjenige, der unsicher daherkommt, aber sehr zuverlässig ist, was man auf den ersten Blick nur nicht sieht? Was meinst du? …und wie sollen Andere von deinen inneren Werten erfahren, wenn der erste Eindruck dir keine Türen und Herzen öffnet?

 

 

Aber: Geklüngel ist mir zuwider!

Beim Selbstmarketing geht es nicht um Seilschaften – oder wie es der Kölner sagt: Geklüngel. Es geht darum, Netzwerke zu knüpfen – mit den richtigen Menschen an den richtigen Stellen. Netzwerken beruht auf gegenseitiges Geben und Nehmen. Es geht um gegenseitiges Kennen und Empfehlen.

Und es beginnt beim Kennenlernen. Und da sind wir auch bei einer persönlichen Ebene. Für gute Kontakte musst du dich öffnen, denn Menschen wollen auch immer denjenigen kennen lernen, der sich hinter den Leistungen verbirgt. Und wie gesagt: Gegenseitig. Also interessiere dich für Andere und für das was sie tun: innerhalb und außerhalb ihres Jobs. Suche Gemeinsamkeiten und finde diejenigen heraus, die deiner beruflichen Entwicklung gut tun.

 

 

Aber: Karriere passiert doch automatisch.

Nein. Hier bist du in der Bringschuld. In Selbstmarketing steckt „Selbst“. Du musst selbst dafür sorgen, dass du beruflich weiterkommst. Du bist immer Verkäufer in eigener Sache. Du kannst dich nicht nicht verkaufen! Sei selbst aktiv. Nimm dein berufliches Weiterkommen bewusst in die Hand. Du bekommst es nicht geschenkt. Nur du selbst kannst an der Situation etwas ändern.

Du weißt nicht was? Hole dir zum Beispiel Feedback von deinen Kollegen oder frage deinen Chef, was er von dir erwartet. So erfährst du, ob das, was du für „gute Arbeit“ hältst, auch wirklich gute Arbeit für andere ist. Und wie du wirkst. …und wie willst du wirken?

 

Hast du bei eins, zwei oder mehr „Abers“ genickt. Für ein erfolgreiches Selbstmarketing – für dein berufliches Weiterkommen solltest du dir daher ein paar Gedanken machen und sie in Angriff nehmen.

 

Selbstmarketing ist kein ToDo, dass du in ein paar Tagen abhaken kannst. Klick um zu Tweeten

 

Selbstmarketing: Schritt für Schritt beruflich Weiterkommen

Nochmal: Bei allem „sich selbst gut verkaufen“ – Qualität ist wichtig. Das was du wirklich kannst, ist nur ein kleines Rädchen. Um beruflich weiterzukommen braucht es noch viel mehr. Es bedeutet auch, dass du…

  • dich in und auswendig kennst (deine Stärken, Talente, Leidenschaften, das Besondere an dir…)
  • an dein Selbstbewusstsein stärkst
  • einen Plan hast, wohin deine (berufliche) Reise gehen soll und die einzelnen Schritte kennst, um deine Ziele zu erreichen
  • diejenigen kennst, die dir beim Erreichen helfen können
  • Kontakte knüpfst und pflegst
  • dich weiter entwickelst (persönlich und beruflich)
  • weißt, wie du selbstbewusst auftrittst und andere von dir und deinen Leistungen überzeugst
  • begeistern kannst, auch mit emotionalen Botschaften
  • dir deiner Wirkung bewusst bist und weißt, welches Bild andere von dir haben
  • deine Online-Kanäle auf Vordermann bringst

 

Selbstmarketing ist kein ToDo, dass du in ein paar Tagen abhaken kannst. Es ist ein Prozess – ein stetiges und bewusstes Arbeiten daran.

Wenn du nicht weißt, wo du jetzt anfangen sollst, hier mein Tipp: Beginne beim Kennenlernen: Beim dich selbst kennen lernen. Finde heraus wer du bist und was dich ausmacht. Höre hier zum Beispiel meinen Podcast: Wie du deine Stärken erkennen und stärken kannst

 

 

Wenn du an deinem Selbstmarketing arbeiten möchtest, dann bleib dran. In meinem Blog schreibe ich in den nächsten Beiträgen weiter über dieses spannende Thema. Auch in meinem PodcastZeig was in dir steckt! Ich möchte dich unterstützen, beruflich weiter zu kommen und dein Licht auf den Scheffel zu stellen.

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Alles Liebe

Deine Bianca

Die Stärkenreporterin

 

 

Bild: pixabay.com

Bianca Grünert

Bianca Grünert

Die Stärkenreporterin

Ich arbeite mit Menschen, die sich im Job nicht gut verkaufen können und ihr Licht oft unter den Scheffel stellen. Die aber beruflich weiterkommen wollen und können.
Ich zeige ihnen, wie sie ohne Angeberei auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen. Wie sie selbstbewusst ihr Können zeigen und sich charmant im besten Licht präsentieren. Und wie sie einen Plan entwickeln, der ihnen im Job Türen und Herzen öffnet – der sie beruflich weiterbringt.
Als „Die Stärkenreporterin“ ist meine Mission erfüllt, wenn meine Kunden selbstbewusst auftreten, sich gut verkaufen und beruflich weiterkommen.
Mein Motto: Von innen leuchten. Nach außen strahlen.
Bianca Grünert