Das ist mein Tanzbereich… oder: Wieviel Raum braucht der Mensch?

Jemandem auf die Pelle rücken. Sich jemanden vom Leib halten. Viele Redensarten beziehen sich auf den persönlichen Raum um uns herum. Und wie sagte Johnny zu Baby in Dirty Dancing? „Das hier ist mein Tanzbereich und das hier ist dein Tanzbereich!“ Auch wenn es im Zwischenmenschlichen nicht immer ums Tanzen geht, es ist uns meist nicht recht, wenn uns jemand zu nahe kommt. Denn wir haben (unsichtbare) Grenzen. Auch wenn wir sie nicht sprachlich äußern – unser Körper plaudert deutlich. Wir brauchen eigentlich nur die Körpersprache des Gegenübers wahrnehmen. Aber was ist der persönliche Raum überhaupt? Welche ungeschriebenen Gesetze gelten im Spiel zwischen Nähe und Distanz? Schauen wir zunächst einmal darauf, warum wir so extrem reagieren, wenn uns jemand zu sehr auf den Leib rückt?

Klare Körpersprache hilft – nicht nur in der Bahn

Bekanntlich können wir nicht nicht kommunizieren (nach Paul Watzlawick). Körpersprache dient dazu, soziale Situationen zu steuern und zu regulieren. Gerade bei der Kontaktaufnahme und unter Fremden ist eine eindeutige Körpersprache wichtig. Was will ich, oder was gerade nicht, sprechen wir oft mit unserem Körper aus.

Magic Moment: Der erste Eindruck entscheidet

Wir alle kennen das: Wir betreten einen Raum mit vielen fremden Menschen und hundert Augen sind plötzlich auf uns gerichtet. Wir werden von oben bis unten gescannt. In Windeseile fällen die anderen ein Urteil über uns – positiv oder negativ. Es ist wie ein Magic Moment. Dabei haben wir noch gar nichts gesagt. Es ist die Körpersprache, die zählt – besonders beim Kennenlernen.
Doch wie macht man es nun? Wie können Sie beim ersten Eindruck glänzen – im Magic Moment sprichwörtlich „gut dastehen“? Was öffnet Ihren Türen und Herzen? Schauen wir mal genauer hin.