Small Talk: Leicht ins Gespräch kommen …und wieder raus

Für Manche ist es eine unangenehme Vorstellung: Wir sind auf einer beruflichen oder privaten Veranstaltung und sagen uns gegenseitig ‚Hallo‘ und dann herrscht Schweigen. Auch wenn wir alle schon zig Tipps zum locker flockigen Small Talk und Gesprächseinstieg bekommen haben, manchmal sind wir so blockiert, dass alles, was uns in den Sinn kommt, zu banal oder manchmal auch zu dusselig erscheint. Wir kriegen den Mund einfach nicht auf. Was hindert uns, uns ganz entspannt auf einen Small Talk einzulassen? Und wie kannst du anders – durch deine Einstellung und Haltung – an die Sache herangehen, um leicht mit Fremden ins Gespräch zu kommen …und auch wieder raus?

Setze die Brille deiner Zuhörer auf

Wenn wir etwas präsentieren, wollen wir vor allem eines: Menschen gewinnen und von unserer Botschaft überzeugen! Klasse, wenn wir von unserer Idee überzeugt sind und allen davon erzählen möchten. Perfekt, wenn wir ein Thema gefunden haben und es in die Welt „tragen“ möchten. Doch was ist mit den Zuhörern? Was dich begeistert, muss nicht genauso bei deinem Publikum zünden. Wie kannst du also ihre Begeisterung wecken? Ganz einfach: Wechsele bereits in deiner Vorbereitung die Perspektive und setze dir die Brille deiner Zuhörer auf.

Wie du mit Lampenfieber die Bühne eroberst

Zoom! Alle Augen richten sich auf dich. Du stehst im Mittelpunkt. Schon beim Gedanken daran rast dein Herz? Mit Lampenfieber bist du nicht allein. Angst vor Präsentationen, öffentlichen Auftritten, wichtigen Gesprächen oder Prüfungsangst zählen zu den Ängsten, unter denen wir am meisten leiden.

Dabei kann ein gesundes Maß an Aufregung begeisternd wirken – auf dich und die Anderen. Doch wenn die Aufregung in Angst umschlägt, dann hilft kein tiefes Durchatmen und gut zureden mehr. Dein Lampenfieber steht dir im Weg – deine Leistungsfähigkeit leidet. Doch was kannst du tun, damit du das Lampenfieber beherrschst und nicht das Lampenfieber dich?

Das ist mein Tanzbereich… oder: Wieviel Raum braucht der Mensch?

Jemandem auf die Pelle rücken. Sich jemanden vom Leib halten. Viele Redensarten beziehen sich auf den persönlichen Raum um uns herum. Und wie sagte Johnny zu Baby in Dirty Dancing? „Das hier ist mein Tanzbereich und das hier ist dein Tanzbereich!“ Auch wenn es im Zwischenmenschlichen nicht immer ums Tanzen geht, es ist uns meist nicht recht, wenn uns jemand zu nahe kommt. Denn wir haben (unsichtbare) Grenzen. Auch wenn wir sie nicht sprachlich äußern – unser Körper plaudert deutlich. Wir brauchen eigentlich nur die Körpersprache des Gegenübers wahrnehmen. Aber was ist der persönliche Raum überhaupt? Welche ungeschriebenen Gesetze gelten im Spiel zwischen Nähe und Distanz? Schauen wir zunächst einmal darauf, warum wir so extrem reagieren, wenn uns jemand zu sehr auf den Leib rückt?

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